03.06.2015

Schon "bestellt"? - Was Sie über das Bestellerprinzip wissen müssen

Mietercasting Bestellerprinzip

Rosenheim, Juni 2015 - Nun ist es da, das Bestellerprinzip. Fühlen Sie sich wie „bestellt“ und nicht abgeholt? Kein Problem, wir haben für Sie zusammengefasst, was das Bestellerprinzip für Mieter, Vermieter und Makler bedeutet. Und warum mietercasting.de für alle Beteiligten einen einfachen Weg bietet, auch mit Bestellerprinzip schnell und erfolgreich zu (ver-)mieten.

„Wer bestellt, zahlt.“, das ist die neue Faustregel im Geschäft mit Mietimmobilien. Das bisherige Provisionsmodell durchlebt eine Reformierung. Bei Abschluss eines Mietvertrags ist es ab 01. Juni 2015 mit der Einführung des Bestellerprinzips wesentlich, wer den Makler beauftragt hat. Der ein oder andere mag aufgrund der Neuregelung verunsichert sein. Viele Tipps und Tricks, wie Vermieter nicht auf Ihren Kosten sitzen bleiben und Makler dennoch Gewinne im Vermietgeschäft machen können, sind im Umlauf. Dabei gibt es drei zentrale Fragen, die sich Mieter, Vermieter und Vermietprofis stellen müssen. Das Bestellerprinzip - 3 Zielgruppen, 3 Fragen

Zielgruppe Mieter

1. Wer trägt die Kosten?
In der Regel trägt ab 01.06.2015 der Vermieter die Kosten des Maklers. Derjenige, der den Makler zuerst beauftragt hat, muss ich auch bezahlen. Vorsicht ist geboten, wenn ein Kontakt mit dem Makler zu dem Mietobjekt bereits vor dem 01. Juni bestand. Dann gilt noch die alte Regelung und der Makler darf vom Mieter die Provision einfordern. Alle Mietverträge, die vor der Einführung des Bestellerprinzips geschlossen wurden, beruhen ebenfalls auf der alten Gesetzgebung. Mieter haben also keinen Anspruch auf die bereits geleisteten Provisionen.

2. Wer ist der Auftraggeber?
Auftraggeber ist immer derjenige, der als erstes den Makler bestellt hat. Bisher hat in den meisten Fällen der Vermieter einen Makler beauftragt. Die Provision hat der Mieter übernommen und der Vermieter hatte einen Experten, der für ihn gratis die Vermietung übernommen hat. Wenn ein Mieter sich aber bei einem Vermietprofi meldet und mit ihm vereinbart, dass er im Auftrag des Mieter sucht und es zu einer erfolgreichen Vermittlung kommt, dann hat der Mieter den Makler bestellt und muss ihn dementsprechend bezahlen.

3. Rechtliche Spielräume?
Es gibt beim Bestellerprinzip keine Übergangsfristen. Die Regelung tritt ab dem 01. Juni 2015 in Kraft. Bei Mietgeschäften, die vor dem Datum geschlossen oder begonnen wurden, gilt die alte Rechtsprechung. Haben Mieter nach dem 01.06. auf ein Inserat reagiert, dann müssen sie keine Provision leisten.

Bestellerprinzip für Mieter

mietercasting.de Tipp

Mieter sollten sich nun auf keinen Fall unter Druck setzen lassen oder ungeprüft Dokumente unterschreiben, in denen Sie eventuell letzten Endes doch die Provision (in-)direkt übernehmen müssen. Auf mietercasting.de können Mieter ein Suchprofil anlegen und werden von Vermietern gefunden. Ein Monat ist kostenlos, für eine längerfristige Suche fallen Gebühren an, die sich an der angegebenen Kaltmiete orientieren und weit unter der bisher geleisteten Provision liegen. Durch diese Art der Immobiliensuche entfällt das Risiko, übereilte Entscheidungen zu treffen, die risikobehaftet sein können. Zudem sind Ihre persönlichen Daten so lange geschützt, bis sie ausgewählten Vermietern oder Vermietprofis von Ihnen freigegeben werden. Das bedeutet ein Ende der Massenbesichtigungen!

Zielgruppe Vermieter

1. Wer trägt die Kosten?
Wenn Vermieter ab 01. Juni 2015 einen Makler beauftragen, dann können die Kosten nicht mehr an die Mieter weitergegeben werden. Der Vermieter hat nach neuer Rechtsprechung den Vermietprofi als erstes bestellt und muss somit die Gebühr übernehmen.

2. Wer ist der Auftraggeber?
Wird ein Vermieter von einem Makler im Kundenauftrag kontaktiert, dann muss der zukünftige Mieter die Kosten tragen. Denn hier hat dann nicht der Vermieter den Makler beauftragt, sondern der Mieter hat sich explizit mit einer Mietobjektsuche an den Vermietprofi gewandt.

3. Rechtliche Spielräume?
Die Rechtsprechung besagt, dass die vom Vermieter geleistete Courtage nicht auf anderem Wege vom Mieter eingefordert werden darf. Aufschläge auf die monatliche Miete oder überhöhte Ablösezahlungen für Mobiliar sind also gesetzwidrig.

Bestellerprinzip für Vermieter

mietercasting.de Tipp

Vermieter sind jetzt in der misslichen und glücklichen Situation zugleich. Das Leben in der Komfortzone war bisher angenehm, nun entscheiden Sie, wie der Hase läuft und welchen Service Sie tatsächlich benötigen. Das Objekt selbst zu vermieten ist eine Möglichkeit. mietercasting.de bietet hier für Vermieter ein interessantes Paket. Vermieter können kostenlos ein Profil mit ihrem Objekt anlegen und das System präsentiert Ihnen passende Treffer an Mietsuchenden. Alternativ stehen Vermietprofis aus den jeweiligen Regionen zur Verfügung, die Dienstleistungpakete anbieten, aus denen Sie frei wählen können. Zudem bleiben Ihre persönlichen Daten so lange geschützt, bis Sie sie ausgewählten Mietern bzw. Vermietprofis freigeben. Das bedeutet ein Ende der Massenanfragen!

Zielgruppe Vermietprofis

1. Wer trägt die Kosten?
Das Bestellerprinzip ist keine Einbahnstraße. Vermietprofis können wie gewohnt von Mietern und Vermietern beauftragt werden. Derjenige, der einen eindeutigen Antrag in Schriftform erteilt, muss bei erfolgreicher Vermittlung und Abschluss des Mietvertrages auch die vereinbarte Courtage entrichten. Auch per Email ist die Beauftragung eines Vermietprofis rechtskräftig.

2. Wer ist der Auftraggeber?
Derjenige, der den Vermietprofi beauftragt, muss ihn auch bezahlen. Doch hier wird es ein wenig knifflig. Wird ein Vermietprofi von einem Mietsuchenden engagiert, dann darf nur dann eine Provision verlangt werden, wenn das Mietobjekt nicht bereits im Bestand des Vermietprofis war oder er Kenntnis über das Objekt hatte. Dies bedeutet, wenn ein Mietsuchender sich an einen Vermietprofi wendet, dann muss dieser explizit für diesen Kunden auf eine neue Suche nach einem Objekt gehen.

3. Rechtliche Spielräume?
Beauftragt ein Vermieter den Makler, dann ist es fast der bisher geläufige Vorgang. Der Vermietprofi übernimmt im Auftrag des Vermieters die Vermittlung des Objekts. Einzige Änderung ist hierbei, dass ab 01. Juni der Vermieter der Rechnungsempfänger bei erfolgreicher Vermietung ist. Ist ein Mietsuchender der Auftraggeber, dann muss dies künftig sehr genau dokumentiert werden, um rechtlich abgesichert zu sein, damit der Anspruch auf die Courtage insbesondere im Hinblick auf die Frage: War das Objekt dem Vermietprofi bereits vorab bekannt? durchsetzbar ist.

Bestellerprinzip für Vermietprofis

mietercasting.de Tipp

Vermietprofis können nun zeigen, dass sie ihr Handwerk beherrschen! Sie haben keine Zielgruppe verloren sondern die Vermieter als Zielgruppe verstärkt gewonnen, wenn Sie den Kopf nicht in den Sand stecken. Viele Vermieter sind sich nicht bewusst, wie viel Arbeit die Vermietung eines Objekts bedeutet. Die Dienstleistung muss im Mittelpunkt stehen und transparent sein.
mietercasting.de bietet Vermietprofis zwei Ansätze. Zum einen können Vermietprofis kostenlos und zeitsparend passende Mieter für ihre Objekte suchen. Zum anderen können Sie Vermietprofi-Partner werden und Ihre Dienstleistungspakete in entsprechenden Postleitzahlen-Gebieten Vermietern anbieten.

Über mietercasting.de

mietercasting.de ist Deutschlands Partnerbörse für Traumimmobilien und Wunschmieter im Internet. 2012 wurde die Mietercasting GmbH von Michael Kiefer, erfahrener Immobiliensachverständiger und Gutachter aus Rosenheim, gegründet. Seit Februar 2015 revolutioniert mietercasting.de mit intelligenten Online-Lösungen die Branche. Der bisher bekannte Prozess der Wohnraumvermittlung wird bei mietercasting.de umgekehrt. mietercasting.de überträgt das bereits bestehende Modell der Nachfragemonetarisierung bei Dating-Plattformen auf die Wohnraumvermittlung. Mietinteressenten können gezielte Suchanfragen mit einem persönlichen Profil anlegen. Vermietern und Vermietprofis wird die Vorauswahl geeigneter Mieter abgenommen. mietercasting.de bringt Mieter und Vermieter in nur wenigen Schritten zusammen.

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